In einem Leader-Kooperationsprojekt soll dem Thema Nachhaltigkeit im Tourismus weiterer Schwung verliehen werden.
Zuvorderst steht ein Handlungsleitfaden für die weitere nachhaltige Entwicklung des Tourismus in der Region. Herzstück ist die
Ausbildung von Nachhaltigkeitscoaches. Diese sollen befähigt werden, Themen wie Nachhaltigkeit, Regionalität und
Klimawandelanpassung an der touristischen Basis zu implementieren. Netzwerkveranstaltungen und Marketingmaßnahmen
runden das Maßnahmenpaket ab.
Oberstes Ziel ist die Weiterentwicklung Ostbayerns zu einer nachhaltigen Urlaubsregion. Gleichzeitig sollen die Kolleginnen und Kollegen des öffentlichen Tourismus sowie mehr Betriebe (sowohl Gastgeber als auch Erlebnisanbieter) für ein nachhaltiges Agieren sensibilisiert werden. Nachhaltigkeit bedeutet dabei immer die Berücksichtigung der drei Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziale Aspekte.
Des Weiteren sollen die verschiedenen Nachhaltigkeitsinitiativen (LAGs, Ökomodell-Regionen, Naturparke, Nationalpark,
Genussregion Niederbayern usw.) und Umweltbildungseinrichtungen, die es bereits in der Region gibt, zusammen mit dem
Tourismus besser vernetzt werden, um Synergieeffekte zu schaffen und einen Beitrag zur nachhaltigen Lebensraumgestaltung
zu leisten. Eine nachhaltige Lebensraumgestaltung orientiert sich immer auch an den Bedürfnissen der Einheimischen, die hier
selbstverständlich berücksichtigt werden sollen.
Bildquelle: Tourismusverband Ostbayern, Thomas Kujat
In den vergangenen Jahren konnte die Stadt Roding durch vielfältige Freizeitangebote seine Attraktivität als Arbeits- und Lebensmittelpunkt für Familien weiter stärken. In unmittelbarer Stadtnähe soll nun auf dem Heilbrünnlberg ein inklusives Mehrgenerationen-Erlebnisareal entstehen und in ein schlüssiges Gesamtkonzept eingebunden werden. Zielgruppe ist nicht nur die heimische Bevölkerung (von Kindern bis Senioren) sondern ebenso die sich weiter entwickelnde Naherholungs -und Tourismussparte.
Im Zuge der Maßnahme soll die Aufenthaltsqualität an einzelnen Stationen deutlich aufgewertet werden und gleichzeitig (wo möglich) das Angebot inklusiv erweitert werden. Besonders die Reduzierung von baulichen Barrieren und die Implementierung von Angeboten für Menschen mit körperlichen Einschränkungen rücken in den Fokus der Planung.
Im Bereich des Sportparks „Mühllehen“ neben Tagungszentrum, Schule und Hallenbad soll in unmittelbarer Nähe zum Bestand (Fußballfeld mit Laufbahn, Basketballfeld, Weitsprunganlage, Kletterwand …) und in südwestlicher Ortsrandlage der Drachenstich stadt Furth im Wald eine Sport- und Freizeitanlage mit Asphaltpumptrack, Scooterloop und Tricksprung, Pavillon sowie ein Seniorenbewegungspark als Erweiterung realisiert werden.
Durch die beabsichtigte Maßnahme möchte die Stadt Furth im Wald einen für alle Alters- und Interessengruppen gut frequentierten sportlichen Anlaufpunkt und sozialen Treffpunkt schaffen.
Mit der Anschaffung eines KunstMobils (Transporter) möchte der KUNSTbeTRIEB im Landkreis Cham kulturelle und künstlerische Bildung flächendeckend im ländlichen Raum zugänglich machen. Dies dient der Verbesserung der Chancengleichheit im örtlichen Bildungsnetzwerk und der Kulturlandschaft.
Aufgrund der Distanzen im Flächenlandkreis haben nicht alle Einwohner die Möglich- keiten, an Angeboten der künstlerischen Frühförderung und Persönlichkeitsbildung teilzuhaben. Das KunstMobil löst dieses Problem.
Ein Teil der vorhandenen Räumlichkeiten des kommunalen Rettungszentrums der Marktgemeinde Neukirchen b. Hl. Blut entspricht nicht mehr den gestiegenen Anforderungen der Bergrettungswache und soll deshalb zu Mehrzweckräumen um- / ausgebaut werden.
Die Einsätze sind immer zahlreicher geworden und der Schulungsbedarf, sowohl für die eigenen ehrenamtlichen Mitglieder als auch für unentgeltliche Defi-Schulungen für die Bürger der Gemeinde wird immer intensiver. Durch das Projekt „Herzensangelegenheit” und der Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Künisches Gebirge errichtete die Bergwacht Neukirchen b. Hl. Blut im Sommer 2023 ein flächendeckendes Angebot an öffentlich zugänglichen Frühdefibrillatoren. Der Umgang damit wird in kostenlos angebotenen Schulungen ebenfalls durch die Bergwacht gelehrt.